Bundesfreiwilligendienst für Geflüchtete

    Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung oder Asylberechtigte bis 27 Jahre können in sozialen Einrichtungen einen Freiwilligendienst ableisten, wenn sie an sozialer Arbeit interessiert sind.

    Der Bundesfreiwilligendienst ist für Menschen konzipiert, die sich ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen engagieren möchten. Im Gegensatz zu einem Praktikum ist der Bundesfreiwilligendienst ein Lern- und Orientierungsjahr. Die Freiwilligen werden in die Tätigkeiten einführt und haben eine Ansprechperson für jeglichen Fragen rund um den Einsatz. Die Freiwilligen werden zusätzlich von einer Sozialpädagogen oder eine Sozialpädagogin durch das Jahr begleitet.

    In diesem Konzept wird Flüchtlingen die Chance gegeben, einen ersten Einblick ins Berufsleben zu bekommen. Sie werden für 25 Seminartage freigestellt; dabei wird der Kontakt mit deutschen Freiwilligen oder Freiwilligen aus anderen Ländern gefördert.  Ziel ist es auch, durch spezielle Seminarinhalte ein Ankommen in Deutschland und ein Verstehen der deutschen Kultur zu erleichtern.

    Alle Bundesfreiwilligen werden in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen. Gesicherte Grundkenntnisse in Deutsch sind notwendig. Neben dem Einsatz in den Einrichtungen werden Deutschkurse gefördert.

    Zielgruppe:

    Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung oder Asylberechtigte bis 27 Jahre

    Kontakt:

    Frau Birgit Benzin
    +49 89 30611-114
    birgit.benzin@paritaet-bayern.de

    Adresse: Charles-de-Gaulle-Straße 4, 81737, München, Deutschland